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Harry Pippardt – Ein Leben mit dem Turnen und für das Turnen

 

Wir trauern um unseren Turn...
Wir trauern um unseren Turnfreund Harry Pippardt. Am 11. Dezember 2010 verstarb Harry im Alter von 81 Jahren.Sein ganzes Leben war geprägt von der Liebe zur Sportart Turnen. In seiner Kindheit waren es sein Vater und der Jenaer Heini Rittberg, die ihm diese Eigenschaf...

Wir trauern um unseren Turnfreund
Harry Pippardt.
Am 11. Dezember 2010 verstarb Harry im Alter von 81 Jahren.Sein ganzes Leben war geprägt von der Liebe zur Sportart Turnen.










In seiner Kindheit waren es sein Vater und der Jenaer Heini Rittberg, die ihm diese Eigenschaft ins Herz pflanzten. In der Zeit der Neuorganisation des Sports nach dem 2. Weltkrieg gab es für den gelernten Feinmechaniker nur ein Ziel: Studium des Faches Körpererziehung in Jena, um seine Freude und Begeisterung für den Sport jungen Menschen zu vermitteln. Als Mitglied der Männerriege der BSG Carl Zeiss erlebte er in den Jahren 1951–1956 bei den damaligen Interzonenwettkämpfen gegen die Mannschaften aus Kassel, Frankfurt, Hannover und Wolfsburg persönlich große sportliche Momente.

Sportlich ging es noch höher bei seinem Turnfestsieg 1956 im 12-Kampf der Leistungsklasse II.

Die Gründungsphase und Ausprägung der Kinder- und Jugendsportschule des Bezirkes Gera in Bad Blankenburg prägte er in entscheidenden Verantwortungsbereichen maßgeblich mit, so als Trainer für Kunstturnen, Fachgruppenleiter oder stellvertretender Direktor. Mehrmals wurde diese Eliteschule des Sports als beste Kinder und Jugendsportschule ausgezeichnet denn über einhundert DDR-Meistertitel im Kinder- und Jugendbereich waren der Lohn für engagierte Arbeit. Aber auch auf internationalem Parkett, bei Länderkämpfen, internationalen Turnieren bis hin zu Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen konnten Absolventen der KJS achtbare Ergebnisse erzielen.

Als die Sportschule 1971/72 nach Jena verlagert wurde, war das wieder eine große Arbeitsaufgabe für Harry Pippardt,die er mit großer Umsicht bewältigte. Harry nahm an allen Turn- und Sportfesten der DDR teil. Als Autor für die Gestaltung der Vorführungen des Übungsverbandes der Kinder- und Jugendsportschulen 1963 sorgte er für einen Höhepunkt in der Ära der Turn und Sportfeste.
Große Verdienste erwarb sich Harry auf dem Gebiet des Kampfrichterwesens. Bereits 1964 erwarb er das Brevet des Internationalen Turnerbundes, die Voraussetzung für Kampfrichtereinsätze bei internationalen Wett kämpfen.
Mit seinem Ausbildungsteam bildete er als Landesfachwart ganze Generationen
von Kampfrichtern aus.
Nach seinem Wirken im Leistungssport nahm Harry Pippardt die Aufgabe als Hochschullehrer am Institut für Sportwissenschaft an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena an. Mit höchster Qualität gab er jungen Pädagogikstudenten hervorragende Grundkenntnisse und Erfahrungen mit auf den Weg. Die Verbindung zu seiner Sektion Turnen im SC Motor und TuS Jena hat er durch Ehrenämter stets aufrecht erhalten.

Seine Treue zum Thüringer Turnverband wurde durch die höchste Auszeichnung mit der Christian-Gotthilf-Salzmann-Plakette in Gold gewürdigt.



 

Harry Pippardt zum 80. Geburtstag

Am 6. Oktober beging unser verdienstvoller Turnfreund Harry Pippardt aus Jena seinen 80. Geburtstag. Sein ganzes Leben ist geprägt von der Liebe zur Sportart Turnen. In seiner Kindheit waren es sein Vater und der Jenaer Heini Rittberg, die ihm diese Eigenschaft ins Herz pflanzten. In der Zeit der Neuorganisation des Sports nach dem 2. Weltkrieg gab es für den gelernten Feinmechaniker nur ein Ziel: Studium des Faches Körpererziehung in Jena, um seine Freude und Begeisterung für den Sportjungen Menschen zu vermitteln. Als Mitglied der Männerriege der BSG Carl Zeiss erlebte er in den Jahren 1951–1956 bei den damaligen Interzonenwettkämpfen gegen die Mannschaften aus Kassel, Frankfurt, Hannover und Wolfsburg persönlich große sportliche Momente. Sportlich ging es noch höher bei seinem Turnfestsieg 1956 im 12-Kampf der Leistungsklasse II.

Die Gründungsphase und Ausprägung der Kinder- und Jugendsportschule des Bezirkes Gera in Bad Blankenburg prägte er in entscheidenden Verantwortungs bereichen maßgeblich mit, so als Trainer für Kunstturnen, Fachgruppenleiter oder stellvertretender Direktor. Mehrmals wurde diese Eliteschule des Sports als beste Kinder- und Jugendsportschule ausgezeichnet, denn über einhundert DDR-Meistertitel im Kinder- und Jugendbereich waren der Lohn für engagierte Arbeit.

Aber auch auf internationalem Parkett, bei Länderkämpfen, internationalen Turnieren bis hin zu WM und OS konnten Absolventen der KJS achtbare Ergebnisse erzielen. Als die Sportschule 1971/72 nach Jena verlagert wurde, war das wieder eine große Arbeitsaufgabe für Harry Pippardt, die er mit großer Umsicht bewältigte. Harry nahm an allen Turn- und Sportfesten der DDR teil. Als Autor für die Gestaltung der Vorführungen des Übungsverbandes der Kinder- und Jugendsportschulen 1963 sorgte er für einen Höhepunkt in der Ära der Turn- und Sportfeste.

Große Verdienste erwarb sich Harry auf dem Gebiet des Kampfrichterwesens. Bereits 1964 erwarb er das Brevet des Internationalen Turnerbundes, die Voraussetzung für Kampfrichtereinsätze bei internationalen Wettkämpfen. Mit seinem Ausbildungsteam
bildete er als Landesfachwart ganze Generationen von Kampfrichtern aus.

Nach seinem Wirken im Leistungssport nahm Harry Pippardt die Aufgabe als Hochschullehrer am Institut für Sportwissenschaft an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena an. Mit höchster Qualität gab er jungen Pädagogikstudenten hervorragende Grundkenntnisse und Erfahrungen mit auf den Weg.

Die Verbindung zu seiner Sektion Turnen im SC Motor und TuS Jena hater durch Ehrenämter stets aufrecht erhalten. Seine Treue zum Thüringer Turnverband wurde durch die höchste Auszeichnung mit der Christian-Gotthilf-Salzmann-Plakette in Gold gewürdigt.

Wir wünschen unserem Jubilar noch viele schöne Jahre bei bester Gesundheit, viel Freude und noch viele Turn-Höhepunkte.

Wolfgang Gipser Dieter Petersdorf

 
 
 
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