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40 Jahre Sportschule

 

Gedanken von Robert Enke† (Fußball) ...


Entnommen aus der "Die Brücke" Sonderausgabe der Schulzeitung der ehem. KJS Bad Blankenburg/Jena und des heutigen Sportgymnasiums Jena Johann Chr.Fr. GutMuths zu ihrem 40. Geburtstag 1995


 
Nachdem ich meine "Fu&...

Nachdem ich meine "Fußballkarriere" hinter dem Haus zwischen den Wäschestangen beendet hatte, fing ich an, aktiv Fußball zu spielen. Ein Jahr beim SV Jenapharm war schnell vorbei, und ein Spiel gegen den FC Carl Zeiss Jena stand ins Haus. Bei unserem 3:1 Sieg gegen den Club schoß ich - damals als Mittelfeldspieler - alle drei Tore, und Helmut Müller, der damalige E-Jugendtrainer des FC Carl Zeiss Jena fragte mich, ob ich nicht Lust hätte, bei ihm zu spielen. So wechselte ich mit neun Jahren zum FCCZ Jena. Dort betreuten mich, nach Helmut Müller, folgende Trainer:

Manfred Wimmer, Waldemar Eglmeyer, Rolf Friedrich, Wolfgang Schilling, Peter Grumm und Ronald Prause. Letzterer ist mein derzeitiger Trainer in der A-Jugend. Unter Wolfgang Schilling schaffte ich im Sommer 1992 den Sprung in die Jugendnationalmannschaft des DFB. Mein erstes Länderspiel absolvierte ich im Rahmen eines deutsch-französischen Schülerlagers bei Paris gegen Frankreich. Ich bin seit nunmehr 21/2 Jahren erster Torwart der jeweiligen DFB-Auswahlmannschaften. Als Höhepunkte auf dieser Ebene können mit Recht das Länderspiel gegen England im Londoner Wembley-Stadion (0:0) und die U-16 EM in Irland im Frühjahr 1994, bei der wir allerdings unglücklich ausschieden, angesehen werden. Im Vereinsfußball kann ich auf herausragende Erfolge zurückschauen: zweimaliger Gewinn des NOFV-Meistertitels, das Erringen der deutschen Vize-Meisterschaft im Sommer 1993 und der Gewinn des Weltpokals zum Jahreswechsel in Tunis.

Aus schulischer Sicht war der Wechsel auf das Sportgymnasium im Sommer 1991 ein entscheidendes Ereignis, das mir oben genannte sportliche Erfolge sehr erleichterte. Auch wenn sportliche und schulische Angelegenheiten nicht immer leicht unter einen Hut zu bringen sind, bin ich mir sicher, daß ich meine Schulzeit mit einem guten Abitur abschließen kann.

Zur Zeit gehe ich in die 11. Klasse des Sportgymnasiums und der Alltag ist meist sehr stressig. Schule und Training folgen häufig dicht aufeinander. So bleibt meist wenig Zeit für andere Interessen oder Hobbys. Ich denke allerdings, daß ich die Zeit der Doppelbelastung gut überstehen werde, wenn ich weiterhin so auf die Hilfe der Schulleitung und der Lehrer bauen kann wie bisher.

Robert Enke

 
 
 
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